Dienstag 22.12.

Fürchtet euch nicht!#keinebange

 

#keinebange, ein Aktion, die von @maerys im November ins Leben gerufen wurde. Fürchte dich nicht, mitten im dunklen Spätherbst.

Ich hätte in diesem Jahr einige Dinge um die ich gebangt habe, liebe Menschen, deren Gesundheit oder die Zukunft.
„Fürchtet euch nicht“ ruft uns Gott in der Bibel an so vielen Stellen aber besonders in den Texten die wir zu Ostern und auch zu Weihnachten* hören, entgegen. Beruhigt mich das? Nun ja, eigentlich nur bedingt, so ungefähr wie wenn eine Freundin zu mir sagt, beruhig dich, wenn ich aufgeregt bin.
Was ich aber an dem Aufruf, sich nicht fürchten zu müssen, mag, ist, dass ich keine Angst vor Gott haben muss. Ein Gottesbild, das Furcht voraussetzt begegnet mir immer noch hier und da, dem setzte ich aber „fürchtet euch nicht“ entgegen. Das ist für mich auch die entscheidende Botschaft von Weihnachten, kein lauter Knall, kein Riese der große Fußabdrücke auf die Welt setzt, sondern ein Gott, der im Säuseln ist, sucht sich einen Stall aus und wird geboren als Baby. Wie sehr muss das Baby erst in dem kalten Stall Angst gehabt haben. Da kann ich nicht glauben, dass Gott sagt, es gibt keine Angst.
Er hat sie selbst erfahren und will dieses Gefühl nicht zwischen ihm und uns haben, sondern ein liebevolles „Fürchte dich nicht“.
Und so oft wie wir diesen Satz schön gehört haben, so echt und gut ist er für mich: Gott ist in der Welt, daran erinnern wir uns an Weihnachten, wir müssen ich nicht herbeibacken oder -schenken.

*By the way, diese tolle Message hat er zwei Mal an Frauen gerichtet, Maria und Maria Magdalena.

 

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