Montag 21.12.

Hunger, Pippi, Durst…wann sind wir endlich da?

Corona kotzt mich grad so richtig an. Ich vermisse die Menschen um mich herum, das normale Leben, den Weihnachtsmarkt und bin gerade einfach nur traurig. Denn im Moment ist einfach nichts so wie ich das gerne hätte. Der Frust steigt mit jedem Tag in Richtung Weihnachten (lang ist es ja nicht mehr…)! Und die tausend Fragen bleiben: Sollte ich jemanden von meiner Familie besuchen oder lieber nicht? Reicht uns ein Zoommeeting als Familie zusammen? Was darf ich und was darf ich nicht? Und wann ist diese doofe Pandemie endlich vorbei?  

 

Hunger, Pippi, Durst…wann sind wir endlich da? So wird es wohl auch Maria und Josef auf ihrer Reise ergangen sein. Der Weg war weit, Maria hochschwanger und weit und breit keine Unterkunft zu finden. Doch am Ende der Geschichte finden Maria und Josef einen Stall. Ganz rustikal und einfach. Und Jesus, der wird nach der Geburt in eine Krippe gelegt. Nicht in eine Babyschale gefüllt mit Merinowolle. Nein, eine ganz einfach Krippe aus Holz. Ein paar Tiere, Hirten und die Könige sind ebenfalls auf Abstand eingetroffen und beten gemeinsam vor dem kleinen Kind. Der Stern glänzt und funkelt über dem Stall. 

 

Könnte dieses Krippenspiel ein Vorbild für uns sein? Weihnachten ist zumindest in der Bibel kein Fest von Prunk und Gloria. Es geht dabei um die kleinen  Gesten und Momente. Um das Päckchen, dass ich Oma mit der Post zu Weihnachten zugeschickt habe. Um einen Brief oder ein kurzes Telefonat, in dem man sich sagt, wie gern man sich hat und wichtig man einander ist! Eine WhatApp Sprachnachricht in der man dem anderen ein Weihnachtslied vorsingt (Achtung, das könnte lustig werden!). Vielleicht ist es auch dran in irgendeiner Form Menschen, die nicht so viel Kohle haben wie man selbst, eine Weihnachtsfreude zu machen.  

 

Mensch, Leute, es gibt so viele „einfache“ Möglichkeiten trotz Corona ein schönes Fest zu feiern und uns nahe zu kommen. Klebt doch den Post IT mal für einen Tag an eure Krippe (wenn ihr keine habt, baut eine!) und erinnert euch daran, dass uns schon in der Weihnachtsgeschichte die Einfachheit des Lebens begegnet.  

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