Samstag 05.12.

Traust du deinen Träumen? 

Träume und Visionen finden häufig keinen Platz in unserem Alltag. Und das, obwohl wir uns rund ein Viertel unseres Lebens in unseren Träumen befinden. Fachleute sagen, dass wir mit Hilfe von Träumen Erlebnisse verarbeiten und uns Träume sogar auf potenziell gefährliche Situationen vorbereiten. Da frag ich mich schon, warum wir unseren Träumen eigentlich nicht mehr Aufmerksamkeit schenken. 

Eigentlich auch total verwunderlich, warum wir das nicht tun, denn Träume spielen auch in der Bibel eine ganz wichtige Rolle. Denk mal an die Weihnachtsgeschichte. Sie sprüht nur so von Träumen und vor allem auch von Menschen, die diese ernst nehmen. Josef erhält im Traum die Erklärung für die Schwangerschaft Marias. Er hegt keine Zweifel daran, dass diese Botschaft von Gott kommt und vertraut vollkommen drauf 

Vielleicht täte es uns allen gut uns eine Scheibe von Josef abzuschneiden und unsere Träume ernster zu nehmen. Womöglich könnten wir dadurch auch mit der Weihnachtszeit mehr anfangen. Gerade weil wir die „postfaktischen“ Bilder und Geschichten, die Engel, die Hirten, den Stern und den Stall und vor allem das Kind wie Traumsymbole zu deuten verstünden. 

 

Aufgabe: Wenn du dich das nächste Mal an deinen Traum erinnern kannst, dann schreib ihn auf. Mach es dir bequem und überlege, was dieser Traum für dich, dein Leben und deinen Glauben bedeuten könnte. 

 

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